So schön ist es: im Kloster Hornbach, Teil 1

Im Januar hatte ich gleich zwei Mal das Vergnügen, die Gastfreundlichkeit eines Klosters zu genießen, aber diesmal nicht zu Exerzitien wie sonst, sondern in einem zum Hotel umgebauten alten Kloster in Hornbach in der Pfalz.

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Ich liebe ja alte Gemäuer und habe in dieser Hinsicht auch schon vieles gesehen. Was die Familie Lösch allerdings im Kloster Hornbach geschaffen hat, sucht seinesgleichen. Wo man hinblickt Perfektion und Liebe zum Detail.

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Aber beginnen wir am Anfang. Bei der Reservierung. Noch nie habe ich eine so nette Reservierungsbestätigung erhalten wie hier. Vor der Anreise wird schon nach meinen Wünschen gefragt, ob ich ein zweites Kopfkissen benötige oder Allergiker bin. Ich kann eine  Golfstunde ebenso schon im Vorfeld buchen, wie ein Trekkingrad und eine Massage, und falls ich mit Begleitung reise, dieser eine Überraschung aufs Zimmer stellen lassen.

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Ebenso freundlich wie die Mail ist dann der Empfang im Hotel. Jasmin Knobloch und Diana Scharf an der Rezeption sind unglaublich freundlich und aufmerksam. Vom Gefühl her betritt man hier eher ein Grand Hotel als ein Hotel weitab der großen Metropolen.

Auch die Zimmer haben bei mir Begeisterung ausgelöst. Die Einrichtung entspricht so gar nicht dem gewohnten Hotelzimmerlook. Bei meinem ersten Aufenthalt hatte ich ein Zimmer im Shaker Stil, das genau  meinen persönlichen Geschmack getroffen hat. Insgesamt gibt es 34 Zimmer, die in unterschiedlichen Stilen eingerichtet sind, neben den Shaker Zimmern gibt es noch welche im asiatischen und mediteranen Stil, Ethno Zimmer und die Pilger- und Klosterzellen.

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Die Farbe blau dominiert bei der Einrichtung und den Zimmerwänden in „meinem Zimmer“ und sorgt für eine gemütliche Atmosphäre. Das Bad ist im Zimmer integriert, aber auf eine so clevere Weise, dass man begeistert ist. Eine kleine Überraschung erlebt man, wenn man am Waschbecken steht. Eine wohlige Wärme hüllt einen ein, und es dauert ein wenig, bis man die Wärmelampe in der Decke entdeckt. Solche liebevollen Details sind es, die einen immer wieder erstaunen und erfreuen. Ich habe mich vom ersten Moment an wie zuhause gefühlt.

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Natürlich darf auch ein handgeschriebener Willkommensgruß nicht fehlen und frisches Obst und Wasser steht auch bereit.

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So weit so gut und noch lange nicht alles. Ein Regal mit einer schönen Buchauswahl wartet ebenso auf mich, wie eine kleine Musikanlage mit CDs. Und absolut verblüfft war ich dann, dass ich nicht nur über einen Wasserkocher nebst Teeauswahl verfügen kann, sondern auch ein Nespresso Automat mit 4 Kapseln bereit steht. Alles ist so schön und durchdacht, eigentlich müsste ich mein Zimmer gar nicht mehr verlassen, sondern mich nur in den wunderschönen Ohrensessel verkriechen.

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Natürlich habe ich mich nicht nur in dem Ohrensessel verkrochen. Mehr über das Kloster Hornbach dann im Teil 2 meines Berichts.

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