Update: Getty Images oder extrem teurer Cat Content

Foto: Susanne Juchem

Mit einer so unglaublichen Resonanz in der Blogosphäre hätte ich nicht gerechnet, als ich am Freitag Teil 1 meiner persönlichen Cat-Content-Geschichte online geschickt habe. Innerhalb eines Tages hatte ich mehr Zugriffe als sonst in einem Monat. Bisher haben ungefähr 8.000 Leute den Blogpost über die Lizenzforderung von Getty wegen unerlaubter Fotonutzung gelesen und 30 Kommentare hinterlassen (auch ein absoluter Rekord).

Etliche Blogs haben über die Geschichte berichtet. Hier eine Zusammenstellung der Blogposts, soweit ich sie mitbekommen habe:

Hinzu kamen ungezählte RT auf Twitter und Likes und Unterstützungsposts auf Facebook. Es ist wirklich beeindruckend, wie sehr die, von Außenstehenden gerne despektierlich herabgewürdigten, virtuellen Freundschaften sich, wenn es darauf ankommt, als tragfähig und unterstützend erweisen. Die Anteilnahme, die ich gespürt habe, und die vielen Unterstützungsworte, oft auch per DM oder privater Nachricht, haben sehr gut getan. Da war echte Betroffenheit zu spüren. Mehr als ein Freund, ob virtuell oder real, hat mir angeboten, mir einen geeigneten Rechtsanwalt zu besorgen. Auch gab es Angebote für mich zu sammeln, wenn die Forderung wirklich durchgesetzt würde.

Euch Allen herzlichen Dank dafür.

Sehr schnell war auch die Reaktion von Katrin Blass vom Saarländischen Rundfunk, die schon am Samstag Nachmittag mit mir und Marcus Dury, dem Anwalt der mich in dieser Sache dankenswerter Weise vertritt, ein Interview geführt hat. Bin schon sehr auf den Artikel gespannt.

Am Freitag Abend schon hatte sich einer der bekanntesten Blogger,  Robert Basic des Themas angenommen und in Twitter und Facebook zum Vorgehen von Getty seine Meinung gepostet. Ihm habe ich es zu verdanken, dass ich einen Kontakt bekam, der sich für mich bei Getty London verwenden will. Da derjenige aber nicht genannt werden möchte, respektiere ich das natürlich, bedanke mich aber schon sehr herzlich für die Vermittlung.

Bis ich Neues höre, werde ich erstmal nichts weiter unternehmen. Das Foto habe ich ja bereits entfernt, jetzt warte ich erst mal ab, ob sich ohne große anwaltliche Tätigkeit etwas regeln lässt.

Und ach ja, weil ihr alle so besorgt wart, weil ich darüber nachdenke eine Unterlassungserklärung abzugeben. Selbstverständlich würde diese von meinem Anwalt Marcus Dury formuliert und wäre so abgefasst, dass ich kein Risiko eingehe. Aber da Marcus Fachanwalt für IT und Markenrecht ist, gehe ich doch ganz stark davon aus, dass er weiß was er tut.

 

 

 

 

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4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. wollte nur mal kurz klarstellen, dass ich kein Fachanwalt für Markenrecht bin, lediglich Fachanwalt für IT-Recht; und durch die von uns modifizierte Unterlassungserklärung wird natürlich keine Haftung für User Generated Content übernommen.

    • Das ist eben der Unterschied zwischen einem Anwalt und einem Laien. Für mich macht es keinen Unterschied ob es eine Kanzlei für Markenrecht ist oder du Fachanwalt für Markenrecht. Danke für die Richtigstellung.

  2. Pingback: In eigener Sache: Social-Media, Linux und ich und ich | Linux und Ich

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