Rückblick auf die Fastenchallenge

 

Nun ist sie vorbei die Fastenzeit. Und noch selten habe ich sie so intensiv genutzt und so intensiv erlebt wie dieses Jahr.

Ursprüngliches Fastenziel

Vorgenommen hatte ich mir, bei meinen Social Media Aktivitäten zu fasten. Also kein Twitter und kein Facebook. Da bringe ich schon mal ein paar Stunden täglich zu, teils beruflich, teils privat. Und wer jetzt aufschreit: ein paar Stunden – dafür schaue ich kein Fernsehen, also weniger als einmal im Monat. Über den Vorsatz „Social Media Fasten“ und wie ich ihn umgesetzt habe, hat Katrin Blass @kablass vom SR zwei nette Artikel geschrieben: „Fasten 2.0“  und „Viel freie Zeit gewonnen“

Natürlich habe ich weiter Zeit am PC verbracht, denn auch wenn ich kein Fernsehen schaue, dann doch viele Sendungen die mich interessieren, über die jeweiligen Mediatheken der Sender. Dazu kamen interessante Zeitungsartikel online und das ein oder andere lustige Video, das man auch ohne FB entdecken kann.

Mein 2. Vorsatz war, die gewonnene Zeit mit Exerzitien zuzubringen. Auch diesen Vorsatz habe ich umgesetzt und ich habe bisher noch keine Fastenzeit und keine Karwoche so intensiv erlebt wie in diesem Jahr. Sicher werden dazu noch einige Blogposts folgen.

Fastenchallenge Nummer 2

Und dann lief mir eine Aktion über den Weg, mit der hatte ich nicht gerechnet, aber sie kam genau richtig und von der eingesparten Zeit auf Facebook, konnte man dafür jede Menge gebrauchen. Es war die Fastenchallenge der @Wissensagentur: „Blogger goes Fastenzeit“. Jeden Tag in der Fastenzeit (bis auf die Sonntage die der Reflexion dienten) sollte man einen definierten Bereich im Haus aufräumen. Dazu gab es von Alexandra Graßler immer detaillierte Anweisungen per Blogpost und dann konnte es losgehen. 10 Minuten sollte man sich der Aufgabe mindestens widmen, danach konnte man jedoch beliebig lange weitermachen.

Kein Winkel blieb verschont

In den letzten Wochen haben die Mitmachenden dann vom Keller bis zum Dachboden vieles aufgeräumt. Es fing alles ganz harmlos an, mit der Besteckschublade. Am Schluss hatten wir dann 36 Aufräumaufgaben erledigt: von der Küche übers Bad, von Schuhen und Pullover bis zum Modeschmuck, von Büchern, CDs bis zu Softwareprogrammen, von der Werkzeugkiste bis zu Handtaschen, vom Flur über die Bettwäsche bis zu Elektrogeräten. Es wurde aussortiert, verschenkt und weggeworfen. Kurz: Ordnung nicht nur im Umfeld sondern als positiver Nebeneffekt auch im eigenen Leben geschaffen, denn Ordnung im Außen wirkt sich immer auch positiv auf das Innenleben aus.

Dank Alexandra haben wir gemerkt, dass Dinge, die man Ewigkeiten vor sich herschiebt, in wirklich kurzer Zeit erledigt werden können, und das Aufräumen so viel mehr Spaß macht, als man Gemeinhin denkt.

Gemeinsam räumt sich´s besser

Besonderer Ansporn und Motivation waren auch die Mitmachenden, die die Fotos ihrer Aktion auf Flickr hochluden und in Blogposts über das Gelingen berichteten.

Schaut doch mal vorbei bei Claudia, Sissi und der Mondscheinblume. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, sich an Tagen, an denen man vielleicht nicht so viel Lust hatte, sich von den anderen Mädels anstecken zu lassen.

Witzigerweise war die letzte Aufgabe die Alexandra stellte ein virtuelles Aufräumen. Die Social Media Kontakte sollten aufgeräumt werden und u.a. sogenannte Freunde auf Facebook und Geschäftskontakte auf Xing kritisch überprüft werden. Und klar, das kam zum Schluss meines Social Media Fastens genau richtig. Denn die ersten Minuten auf Facebook haben mir gezeigt, was ich in den letzten Wochen definitiv nicht vermisst habe. All die Belanglosigkeiten und negativen Updates von Menschen die ich oft noch nicht einmal wirklich kenne. Also kurz auf den Entfreunden Button gedrückt und auch hier aufgeräumt. Und mich dann an den vielen netten und klugen Menschen erfreut, mit denen ich wirklich befreundet bin :-).

So jetzt hat mich Facebook wieder und die Fastenchallenge ist vorbei.

Was von der Fastenchallenge übrig bleibt:

  1. Man (Frau) braucht viel weniger als man denkt
  2. Entrümpeln befreit
  3.  In 10 Minuten bis einer Stunde kann man so viel mehr erledigen als man glaubt.
  4.  Aufräumen macht gute Laune

 

 

 

 

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3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Aufräumen macht Spaß | Wissenmachtnix

  2. Andrea, was Du geschafft hast ist beeindruckend!
    Du und die anderen Mitstreiterinnen haben mich immer wieder motiviert. Ich habe viele Aufgaben nicht mitgemacht, aber allein die, die ich geschafft habe, haben sich wirklich gelohnt. Ich mache auch nach Ostern weiter!
    Viele Grüße!

  3. Das Aufräumen Spaß machen kann, ist auch etwas, das ich aus der Fastenchallenge mitgenommen habe. Es ist befreiend, macht Stolz auf das, was man geschafft hat und man kann sich freuen über Wiedergefundenes und neuen Platz 🙂

    Liebe Grüße,
    Mondscheinblume

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